Gewalt als Gottesdienst: Religionskriege im Zeitalter der Globalisierung von Hans G. Kippenberg und Brian McNeil ist ein englischsprachiges gedrucktes Fachbuch, das für Fachleute bestimmt ist, die sich mit religiösen Konflikten vertiefen. Das Buch untersucht religiöse Kriege und die Ausübung religiöser Gewalt aus einer soziologischen Perspektive.
Kippenberg analysiert, wie Gewalt im Namen der Religion entsteht, und betont, dass Religion an sich nicht die Ursache von Gewalt ist. Anhand von Fallbeispielen wie Jonestown, Waco, der iranischen Revolution, Hezbollah und den Anschlägen vom 9/11 zeigt er, dass die Dynamik religiöser Kriege auch durch sozialen Kontext und Wahrnehmungen mitbestimmt wird. In der heutigen Zeit, im Zeitalter der Globalisierung, spielen religiöse Bindungen eine wichtige Rolle dabei, soziale Lücken zu füllen, die durch schwache nationale Verbindungen verursacht werden.
Das Buch behandelt außerdem die Möglichkeiten, Religion als Kraft zu nutzen, um Gewalt vorzubeugen. Dieser Titel knüpft an Themen wie religious violence, religious wars und die Rolle der Religion in der modernen Gesellschaft an.

