Generative Phonologie geht von der Idee aus, dass die Klänge jeder Sprache abstrakte zugrunde liegende Repräsentationen haben. Diese durchlaufen verschiedene Veränderungen, um zu den 'Oberflächen'-Repräsentationen zu gelangen, also den Klängen, die wir tatsächlich aussprechen.
Der Status und die Form dieser zugrunde liegenden Repräsentationen sind seit dem 19. Jahrhundert, mit der Einführung des Phonems, Gegenstand intensiver Forschung und Diskussion gewesen.
Inhalt des Buches
Dieses Buch gibt einen klaren Überblick über Theorien zur mentalen Repräsentation von Sprachklängen. Es behandelt unter anderem:
- Die Entwicklung des Konzepts zugrunde liegender Repräsentationen in der generativen Phonologie der letzten 100 Jahre
- Phonologische Muster und psycholinguistische Experimente
- Statistische Analysen von Sprachdaten und Phänomene wie Hyperkorrektur
- Eine erneuerte Sicht auf kontrastive Merkmale
- Ein angepasster Ansatz der Optimalitätstheorie für zugrunde liegende Repräsentationen
Anwendung und Zielgruppe
Dieses Lehrbuch eignet sich für Sprachforscher, Studenten und Interessierte an Phonologie und Psycholinguistik. Es dient als wertvolles Nachschlagewerk für Unterricht und Selbststudium auf fortgeschrittenem Niveau.
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