Die gerechte Stadt Susan Fainstein ist ein Lehrbuch, das sich auf Stadtplanung und -politik richtet. Das Buch analysiert, wie Planer und politische Entscheidungsträger danach streben können, gerechtere Städte zu schaffen, indem sie Vielfalt, Demokratie und Gleichheit in Entwicklungsprogramme integrieren. Fainstein verbindet Theorien zeitgenössischer Philosophen mit konkreten Fallbeispielen aus Städten wie New York, London und Amsterdam.
Die Autorin erläutert, wie die neoliberale Politik seit den 1990er-Jahren den Schwerpunkt auf Wirtschaftswachstum legt, oft auf Kosten sozialer Gerechtigkeit. Mit dem Konzept von die gerechte Stadt will sie Planer und politische Entscheidungsträger dazu anregen, in dem Kontext der globalen kapitalistischen Wirtschaft eine inklusive und gerechte Herangehensweise an die städtische Entwicklung zu verfolgen. Das Buch bietet praktische Kriterien, um bei der Stadtplanung Gerechtigkeit und Teilhabe zu fördern.

