Die Zukunft des Euro Matthias Matthijs’ Werk ist ein Studienbuch über die politischen und wirtschaftlichen Ursachen der Eurokrise und die mögliche Zukunft des Euro. Diese Arbeit richtet sich an politische Entscheidungsträger, Studierende und Fachleute, die Einblicke in die komplexe Dynamik der Eurozone sowie in die politischen Faktoren suchen, die die Währung beeinflussen.
Inhalt
Das Buch untersucht, warum der Euro mit grundlegenden institutionellen Mängeln zu kämpfen hat. Diese entstehen, weil im monetären System drei wichtige Unionen fehlen: eine Finanz- und Bankenunion, eine Fiskalunion mit unterstützenden wirtschaftlichen Institutionen und eine politische Union mit einer vergleichbaren Legitimität wie die Mitgliedstaaten. Die Analyse beleuchtet, wie diese unvollständige Konstruktion zu auseinanderlaufenden wirtschaftlichen Entwicklungen innerhalb der EU führte, die wiederum die Krisenpolitik prägten. Im Mittelpunkt stehen die Erfahrungen von Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien und die Frage, wie diese Länder mit den Verpflichtungen umgehen, die der Euro mit sich bringt. Abschließend bietet das Buch Perspektiven auf verschiedene Szenarien für die Zukunft des Euro, darunter die Rolle Deutschlands, die Krisenresistenz der EU und das globale Währungssystem.
Produktspezifikationen
- Autor: Matthias Matthijs (Assistant Professor International Political Economy, Johns Hopkins University-SAIS)
- Verlag: Oxford University Press Inc
- Erscheinungsdatum: 2015-04-30
- Anzahl Seiten: 368
- ISBN: 9780190233242
- Thema: Geld- und Währungstheorie
- BISAC: BUSINESS & ECONOMICS / Money & Monetary Policy
Über den Autor
Matthias Matthijs ist Assistenzprofessor für Internationale Politische Ökonomie an der Johns Hopkins University-SAIS. Er erforscht die politische Ökonomie der europäischen Integration und der internationalen Geldpolitik.

