Die Kultur des Sektierertums: Gemeinschaft, Geschichte und Gewalt im osmanischen Libanon des 19. Jahrhunderts


€31,95
Taal ENG- Engels
Bindwijze Paperback
ISBN/EAN 9780520218468
Genre Onderwijs, Geschiedenis, Maatschappij en cultuur
Doelgroep Volwassenen en jong volwassenen, Tieners en jongvolwassenen
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Preis:
Sonderpreis€31,95

Überblick über Sektierertum im Osmanischen Libanon

Ussama Makdisi analysiert, wie Sektierertum im Osmanischen Libanon eine Ausdrucksform der Moderne war, die physische Grenzen überschritt. Seine Forschung widerlegt die Ansicht, dass sektarisches Gewalt rein eine islamische Reaktion auf westlichen Einfluss oder das Ergebnis sozialer Ungleichheit war.

Wichtigste Erkenntnisse

  • Die religiösen Konflikte und Massaker von 1860 waren komplexe und vielschichtige Ausdrucksformen der Modernisierung, keine primitiven Reaktionen.
  • Sektierertum wurde bewusst eingesetzt, um religiöse Identitäten für politische und gesellschaftliche Zwecke zu mobilisieren.
  • Die Reformbewegung ab 1839 und der europäische Einfluss beschleunigten die Auflösung der traditionellen sozialen Ordnung im Libanon, in der religiöse Unterschiede überbrückt wurden.
  • Europäischer Kolonialismus, orientalistische Ideen sowie osmanische und lokale nationalistische Bewegungen nutzten Narrative über Sektierertum, um ihre eigenen Visionen der Moderne und Entwicklungsprojekte zu unterstützen.

Relevanz und Anwendbarkeit

Makdisis Werk ist essenziell für das Verständnis der heutigen libanesischen Gesellschaft und trägt zu breiteren Diskussionen über die Rolle religiöser Diskurse in der Formung und Zerstörung sozialer und nationaler Identitäten in der modernen Welt bei.

Dieser Text eignet sich für Selbststudium, Unterricht und berufliche Zwecke auf fortgeschrittenem Sprachniveau (C1–C2). Intertaal garantiert eine schnelle und zuverlässige Lieferung dieses Lernmittels.

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