Neue Perspektiven auf frühe Globalismen durch Objekte und Bilder
Tales Things Tell bietet einen frischen Blick auf die Verbindungs- und Verflechtungsgeschichte zwischen Afrika, Asien und Europa vor den mongolischen Eroberungen im 13. Jahrhundert. Das Buch konzentriert sich auf Objekte und Materialien, deren Verbreitung und Aufnahme die ästhetischen, wirtschaftlichen und technologischen Netzwerke formten, unabhängig von etablierten politischen und religiösen Grenzen.
Inhalt und Ansatz
Diese Geschichten sind oft nicht in schriftlichen Quellen zu finden, werden aber in diesem Werk durch sechs Fallstudien vom 6. bis zum 13. Jahrhundert beleuchtet. Die Studien behandeln vielfältige Objekte, von Metallarbeiten und Steinreliefs bis hin zu Manuskripten und natürlichen Materialien wie Kokosnuss und Bergkristall. Die Objekte dienten als Beute, Handelsware, Geschenke oder Souvenirs und waren wichtige Träger ästhetischen, ikonografischen und technischen Wissens.
Bedeutung und Zielgruppe
- Ausbildung und Forschung in der Kunstgeschichte
- Selbststudium für Interessierte an interkulturellem Austausch
- Förderung des Verständnisses für nicht-schriftliche Quellen in der historischen Analyse
Das Buch betont den Wert mobiler Artefakte und Bilder als Archivstücke, um frühglobalistische Netzwerke zu rekonstruieren, und zeigt, wie die Kontakte zwischen der mittelalterlichen islamischen Welt und dem Christentum sich von Europa bis zum Indischen Ozean erstreckten.
Sprache und Anbieter
Der Text ist auf Englisch verfasst und eignet sich für Akademiker und Interessierte mit fortgeschrittenem Sprachniveau (C1-C2). Intertaal ist Ihr zuverlässiger Anbieter, der schnelle Lieferung garantiert.


