Gewinner 2025 Sisam-Preis
Preis für die beste Monografie in der Umweltgeschichte, Italienische Gesellschaft für Umweltgeschichte
Die US-Regierung, das Militär und die Industrie betrachteten die Ozeanverbrennung lange Zeit als die sicherste und effizienteste Methode, um gefährliche chemische Abfälle zu vernichten. Ab Ende der sechziger Jahre wurden giftige Substanzen wie PCBs und andere schädliche industrielle Nebenprodukte auf See in speziell ausgerüsteten Schiffen mit Hochtemperaturverbrennungskammern und Schornsteinen verbrannt.
Diese Praxis führte zu großer öffentlicher Empörung aufgrund der offenkundigen Umwelt- und Gesundheitsrisiken, woraufhin die Ozeanverbrennung in den frühen neunziger Jahren verboten wurde.
Inhalt von Smoke on the Water
Dieses Buch verfolgt den Aufstieg und Fall der Ozeanverbrennung und beleuchtet die transnationale Umweltbewegung, die die Grenzen der amerikanischen politischen und wirtschaftlichen Macht herausforderte. Dario Fazzi untersucht die Anti-Ozeanverbrennungsbewegung auf beiden Seiten des Atlantiks und zeigt, dass sie erfolgreich war, indem sie lokale Aktivisten mit internationaler Aktion verband.
- Wichtige Rolle von Frauen, Migranten und anderen vulnerablen Gruppen
- Wissenschaftliche Forschung und Beweissammlung durch Umweltorganisationen
- Einfluss auf internationale Diskussionen und Umweltregulierung
Smoke on the Water bietet neue Einblicke in die transnationalen Aspekte der Umweltpolitik, die Rolle nicht-staatlicher Akteure in der internationalen Geschichte und die Entwicklung von Umwelt- und Sozialgerechtigkeitsbewegungen.
Sprache und Anwendung
Diese Publikation ist in Niederländisch verfasst und eignet sich für Hochschulbildung, Forschung und Selbststudium.
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