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Journalistin Seyward Darby untersucht rassistischen und politischen Extremismus in den Vereinigten Staaten anhand der Geschichte dreier Frauen in der weiß-nationalistischen Bewegung.
Inhalt
Nach der Wahl von Donald J. Trump nahm Darby Kontakt zu Frauen in der sogenannten "Alt-Right" auf, einem neuen Namen für weiße Nationalisten. Während die Medien die Alt-Right hauptsächlich als Bewegung wütender weißer Männer darstellten, wollte sie verstehen, warum Frauen sich daran beteiligten und was das über Amerika aussagt.
Darby fand drei Frauen, alle geboren 1979, die nach 9/11 radikalisierten: Corinna Olsen, Ayla Stewart und Lana Lokteff. Ihre Geschichten geben neue Einblicke in Frauen, Politik und Extremismus.
- Corinna war professionelle Bestatterin und Bodybuilderin. Sie fand Unterstützung im weißen Nationalismus während ihrer Trauerphase. Später verließ sie die Bewegung und arbeitete als Informantin für das FBI.
- Ayla, Mutter von sechs Kindern und Christin, wandelte sich von einer Feministin zu einer Anhängerin der "Tradwife"-Bewegung, was zeigt, wie weiße Nationalisten traditionelle Rollenmuster ausnutzen.
- Lana führt zusammen mit ihrem Mann ein rechtes Medienunternehmen und verbreitet damit Desinformation in der rechtsextremen Bewegung.
Darby verbindet diese Geschichten mit historischen Hassgruppen wie dem Ku Klux Klan und zeigt, wie Frauen eine entscheidende Rolle beim Normalisieren und Verbreiten rassistischer Ideologien spielen.
Sprache und Einsatz
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