Eine liberale Theorie der Minderheitenrechte Will Kymlicka bietet eine klare und gründliche Analyse von Rechten für ethnische und nationale Minderheiten innerhalb liberaler Demokratien. Dieses Studienbuch untersucht, wie Liberalismus und die Anerkennung kultureller und nationaler Minderheiten miteinander vereinbar sein können.
Inhalt
Diese Arbeit behandelt das Aufkommen von Konflikten in stärker diversen Gesellschaften, in denen nationale und ethnische Minderheiten Fragen der Anerkennung und der kulturellen Identität aufgreifen. Kymlicka erörtert die Legitimität kollektiver Rechte innerhalb einer liberalen Theorie und entkräftet Gegenargumente, die auf individueller Freiheit und nationaler Einheit beruhen.
Verschiedene Arten von Minderheiten, wie Zuwanderer und indigene Völker, erfordern unterschiedliche Herangehensweisen. Themen wie Sprachrechte, Gruppenvertretung, Religionsunterricht, Föderalismus und sogar Sezession werden behandelt, wodurch das Buch wesentliche politische und soziale Fragestellungen rund um Multikulturalität aufschlüsselt.
Produktinformationen
- Autor: Will Kymlicka (Research Director, Canadian Centre for Philosophy and Public Policy, University of Ottawa)
- Reihe: Oxford Political Theory
- Verlag: Oxford University Press
- Erscheinungsdatum: 19. September 1996
- Anzahl Seiten: 296
- ISBN: 9780198290919
- Thema: Migration, Einwanderung und Auswanderung
- BISAC: SOZIALWISSENSCHAFT / Immigration & Emigration
Autor
Will Kymlicka ist Direktor des Canadian Centre for Philosophy and Public Policy und Professor an der University of Ottawa sowie der Carleton University. Seine Veröffentlichungen befassen sich mit politischer Philosophie, Liberalismus und multikultureller Politik.

