Übersicht
Mose steht an der Basis des Monotheismus und damit der westlichen Kultur. Er ist keine historische Figur, sondern eine Erinnerung. Dieses Buch von Jan Assmann untersucht historische Erinnerung und wie tatsächliche und fiktive Ereignisse in Religionen bewahrt und neu interpretiert werden.
Inhalt
Assmann diskutiert die kurze monotheistische Revolution des Pharaos Echnaton (1360-1340 v. Chr.) als Ursprung des Monotheismus von Mose. Anschließend zeigt er, wie die Anhänger von Mose die Ägypter als polytheistische Götzendiener brandmarkten, wodurch das Muster entstand, dass jede „Gegenreligion“ andere Glaubensrichtungen als unwahr verurteilt.
Er analysiert diesen Zyklus religiöser Auseinandersetzungen mit historischen Quellen, von der Bibel und Renaissance-Diskussionen bis zu Freuds „Mose und der Monotheismus“. Damit bietet Assmann einen tiefgehenden Einblick in die Wechselwirkung zwischen Geschichte und kultureller Identität.
Zielgruppe und Verwendung
- Sprache: Niederländisch
- Geeignet für: Bildung, Wissenschaft und Selbststudium
- Schwerpunkt: Geschichte, Religion, kulturelle Identität
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