Was passiert mit dem Körper, wenn er einfach nur auf einen Bildschirm blickt? Maxime Garcia Diaz geht dieser Frage in ihrem herausragenden Debütband nach. Ihre assoziativen Gedichte verweben digitale Kultur, Feminismus und aktuelle Themen und kombinieren Fragmente aus Nachrichten, akademischen Theorien und verschwundenen Websites aus den Nullerjahren.
Es ist warm im Hivemind bietet ein poetisch analoges Internet: ein papiernes Web voller Popkultur, todesfähiger URL’s und Mädchenkörper. Garcia Diaz erschafft eine grenzenverwischende, mehrstimmige Strömung, die den schillernden, gefährlichen und zugleich freudvollen Charakter des Internets widerspiegelt.

