'Dies ist ein Wunder an einem Buch' – George Lamming
'Fesselnd. Stuart Halls Geschichte ist die Geschichte einer Epoche' – Owen Jones
'Manchmal fühle ich mich, als wäre ich der letzte Kolonialherr.'
Über das Buch
In dieser beeindruckenden Lebensgeschichte erzählt Stuart Hall, Schriftsteller und einflussreicher Denker, von seinem außergewöhnlichen Leben. Er wuchs in einer Mittelschichtfamilie im Jamaika der 1930er Jahre auf, als es noch eine britische Kolonie war. Hall befand sich zwischen zwei Welten: der respektablen Mittelschicht von Kingston, die sich an den weißen Plantagenbesitzern maß, und dem armen, aber kulturell und historisch reichen Jamaika der Arbeiterklasse und Bauern.
Leben und Geschichte
Als das koloniale Regime unter Druck geriet, veränderte sich die Insel und die Welt. 1951 reiste Hall auf einem Stipendium nach Oxford, wo er andere karibische Schriftsteller und Denker traf, wie Sam Selvon, George Lamming und V. S. Naipaul. Er freundete sich auch mit Raymond Williams und E. P. Thompson an. Gemeinsam bauten sie die New-Left-Bewegung auf und entwickelten einflussreiche Ideen zur Kulturtheorie.
Themen und Bedeutung
Familiar Stranger beschreibt Halls Kampf, einen Platz und ein Leben im Nachkriegsengland aufzubauen, während die Gesellschaft sich rasch veränderte und Fragen zu Rasse, Klasse und Identität im Mittelpunkt standen. Das Buch verbindet Leidenschaft mit Einsicht und zeigt, wie historische Kräfte unsere Identität formen.
Über das Lehrmittel
- Sprache: Niederländisch
- Geeignet für: Unterricht, Selbststudium, Arbeit
- Sprachniveau: B2–C2
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