Aurelius Augustinus: Wichtige Figur im Christentum und in der Philosophie
Aurelius Augustinus (354–430 n. Chr.) war ein einflussreicher Denker in der Entwicklung des westlichen Christentums und der Philosophie. Er war der Sohn eines heidnischen Vaters, Patricius aus Tagaste, und seiner christlichen Mutter Monnica. Während seines Studiums der Rhetorik geriet er in philosophische und psychologische Zweifel, was zu seiner Beteiligung am Manichäismus führte. 383 zog er nach Rom und später nach Mailand, um Rhetorik zu unterrichten. Durch sein Studium der Briefe des Paulus und das Hören der Predigten des Bischofs Ambrosius konvertierte er 386 zum Christentum. Danach kehrte er nach Tagaste zurück, gründete eine religiöse Gemeinschaft und wurde 395 oder 396 Bischof von Hippo.
Confessiones: Autobiografie und philosophische Reflexion
Confessiones, geschrieben um 397, ist Augustins spirituelle Autobiografie. Sie beschreibt sein frühes Leben, seine Familie und intellektuelle Entwicklung sowie seine Suche nach religiösen und theologischen Wahrheiten. Das Werk ist als Gebet an Gott aufgebaut, mit bewusster Berücksichtigung seiner Leser. Confessiones kombiniert eine persönliche Erzählung mit tiefgehenden philosophischen Betrachtungen und hat einen bleibenden Einfluss.
Ausgabe und Verfügbarkeit
Diese Ausgabe ersetzt die frühere Loeb-Ausgabe der Confessiones von William Watts. Das Material eignet sich für Unterricht, Selbststudium und akademische Nutzung. Der Text ist von Bedeutung für alle mit Interesse an Theologie, Philosophie und Literatur.
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