Übersicht
Dieses Buch beleuchtet die wachsende Rolle von Frauen als wirtschaftliche Akteure im frühmodernen Europa. Es zeigt auf, wie weibliche Handlungsfreiheit essenziell ist, um die Entwicklung der westeuropäischen Wirtschaft zu verstehen, und bietet wertvolle Einblicke in die aktuelle wirtschaftliche Situation.
Inhalt
Die Autoren Jan Luiten van Zanden, Tine De Moor und Sarah Carmichael beschreiben das Entstehen des „europäischen Heiratsmusters“. Dieses zeichnet sich aus durch:
- Hohe Zahlen von Alleinstehenden unter Männern und Frauen
- Hohe durchschnittliche Heiratsalter
- Neolokation: die Bildung eines neuen Haushalts durch das Paar, ohne Zusammenleben mit den Eltern
Wirtschaftliche und soziale Dynamik
Die Autoren analysieren, wie dieses Heiratsmuster Einfluss auf die Entwicklung weiblichen Humankapitals, den Zugang zu Kapitalmärkten und die Arbeitsbeteiligung hatte. Dabei führen sie den „Girlpower-Index“ ein, der das durchschnittliche Altersunterschied bei Heiraten misst und damit weibliche Autonomie sichtbar macht.
Relevanz für heute
Das Buch diskutiert, wie diese Einblicke zum Verständnis der zeitgenössischen Rolle von Frauen in Wirtschaft und Gesellschaft beitragen können, wobei Unterschiede zwischen Gesellschaften deutlich werden.
Sprache und Verwendung
Dieses Lehrmittel ist in Niederländisch verfasst und eignet sich für den Einsatz im Unterricht, bei der Arbeit und im Selbststudium. Intertaal ist Ihr zuverlässiger Lieferant und garantiert schnelle Lieferung dieses wertvollen Werks.


