In den neunziger Jahren begannen Einwohner von Anniston, Alabama, einen Rechtskampf gegen das Agrochemieunternehmen Monsanto wegen der Entsorgung von PCBs im westlichen, historisch afroamerikanischen und Arbeiterquartier der Stadt. Gleichzeitig setzten sich Umweltaktivisten dafür ein, chemische Waffen, die während des Kalten Krieges geheim in der Nähe von Anniston gelagert wurden, sicher zu vernichten.
Ellen Griffith Spears erzählt in diesem eindringlichen Werk die Geschichte dieses Kampfes für Umweltgerechtigkeit. Sie beleuchtet, wie systemische rassische und soziale Ungleichheiten, die aus der Jim-Crow-Ära stammen, in den zeitgenössischen sozialen Bewegungen in Anniston nachwirken.
Die Autorin widmet sich wichtigen Personen, von den Gründern von Monsanto bis hin zu Aktivisten und gewöhnlichen Bewohnern, deren Leben und Gesundheit von der militärischen und rassischen Geschichte der Stadt beeinflusst wurden.
Nur einige Themen werden behandelt:
- Die Auswirkungen von Umweltschäden und rassischer Ungleichheit
- Die Rolle von Aktivismus und Bürgerrechtsbewegungen
- Der nationale Kontext von Regulierungen und rechtlichen Strategien in toxischen Umgebungen
Dieses Buch eignet sich für Lernende der niederländischen Sprache auf mindestens B2-Niveau, die an gesellschaftlichen Themen und Umweltaktivismus interessiert sind. Das Lernmittel kann für Unterricht, Arbeit und Selbststudium eingesetzt werden.
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